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Aktive und passive Mobilisationen

Durch Dehnung wird die Elastizität der Weichteile (Muskel, Sehnen und Bänder) erhöht, die Durchblutung des Gewebes wird gesteigert und fördert die Beweglichkeit sowie die Flexibilität der Gelenke.

Bei der aktiven Mobilisation dehnt der Patient selbst seine Muskeln durch natürliche Bewegungen. Jedoch kann die maximale Dehnungsfähigkeit so nie ganz erreicht werden!

Zur passiven Mobilisation gehören alle passiven Übungen, um die Dehnungsfähigkeit von Muskeln, Sehnen und Bändern zu erhöhen. Ziel ist es den Körper zu einer natürlich ausbalancierten Körperhaltung zu verhelfen, denn nur ein ausbalancierter Körper belastet die Gelenke nur minimal und gibt der Muskulatur die größtmögliche Elastizität.

Bei der passiven Mobilisation gegen den Widerstand werden Muskelkontraktionen gegen den Widerstand provoziert, um anschließend mit Entspannung und gleichzeitiger passiver Verlängerung den eingeschränkten Bewegungsradius zu erhöhen.



Dehn- und Kräftigungsgymnastik
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Manualtherapie (Maitland)

Das Maitland® Konzept ist ein Konzept der Manuellen Therapie zur Befundaufnahme und Behandlung von Funktionsstörungen im Gelenk-, Muskel-, und Nervensystem. Die Anwendungen der Techniken im Maitland® Konzept basieren auf dem Clinical Reasoning unter Einbezug der ICF (International Classification of Functioning, Disability and Health).

Die Besonderheit des Konzeptes liegt in der Verknüpfung der individuellen und angepassten Befunderhebung und Behandlung des Patienten mit den klinischen Erfahrungen des Therapeuten und den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen. Neben den passiven Gelenkmobilisationen und -manipulationen an den Extremitäten und der Wirbelsäule, werden neurodynamische Techniken, Muskeldehnungen, stabilisierende Übungen und individuell adaptierte Heimprogramme eingesetzt.



Neurologische Behandlungsmethoden (Bobath)

Das Bobath-Konzept ist ein ganzheitliches Pflege- und Therapiekonzept und basiert auf neurophysiologischen Grundlagen. Es richtet sich an Menschen mit angeborenen und/oder erworbenen Störungen des Zentralen Nervensystems und anderen neurologischen Erkrankungen. In der Rehabilitation nach einem Schlaganfall zählt das Bobath-Konzept zu den am häufigsten angewendeten Therapieformen bei der Behandlung einer Halbseitenlähmung (Hemiparese).

Der individuellen Situation des Betroffenen entsprechend, zielt das Bobath-Konzept auf das Wiedererlernen der Bewegungsfähigkeit ab und fördert damit die Selbstständigkeit des Betroffenen.

Für den Bobath-Ansatz ist das 24-Stunden Konzept charakteristisch. Die Arbeitsweise richtet sich dabei nicht nach zeitlich begrenzten Behandlungsterminen oder vereinheitlichten Techniken, sondern ergibt sich aus den individuellen, alltagstypischen Aktivitäten. Der Alltag wird somit zur permanenten Therapie.



Mobilisation des Nervensystems

Das Nervensystem ist als eine komplexe Einheit anzusehen. Dass wir unsere entfernten Körperteile, wie z.B. die Spitze unseres Kleinzehs spüren können, liegt u.a. daran, dass eine Verbindung von Nerven zwischen Kleinzeh und Gehirn gibt. Der gesamte Körper ist durchwebt von einem Netzwerk von Nerven. Dieses Netzwerk muss wie alle Gewebe beweglich oder zumindest elastisch und flexibel sein.

Wenn die neurale Beweglichkeit durch Einengung von aussen gestört wird, oder der Nerv im Inneren geschädigt wird, entstehen starke Schmerzen. Die entwickelten Tests dienen dazu, festzustellen, ob die äussere Gleitfähigkeit oder die innere Elastizität der Nerven gestört ist.

Das Ziel der Behandlung ist mittels sehr fein dosierter Dehnungstechniken die Mobilität der betroffenen Nerven wiederherzustellen und somit die Schmerzsymptomatik zu beseitigen.



Beckenbodenrehabilitation

Beckenboden-Rehabilitation umfasst die physiotherapeutischen Massnahmen, welche bei Harn- und Stuhlinkontinenz, bei Blasen- und Darmentleerungsstörungen, bei Senkungen der Beckenorgane, Störungen der Sexualfunktion und bei Schmerzen im Genital- und Beckenbereich angewendet werden. Es handelt sich um eine konservative (d.h. nicht operative) Therapieform, die massgeschneidert in Einzelbetreuung erfolgt. Die Behandlung wird nach einer vorgängigen Besprechung der jeweiligen Probleme durchgeführt. Um ein vollständiges Bild über die Muskelfunktion des Beckenbodens, Senkungen der inneren Organe, sowie eventuelle Schmerzzustände zu erhalten, ist die vaginale oder rektale Untersuchung mit entsprechenden Tests sinnvoll.



Trainingstherapie (MTT, Kraftwerk)

Chronischer Mangel an körperlicher Bewegung ist die Ursache zahlreicher Beschwerden. Deshalb ist ein Training immer nötig.

Was beinhaltet Medizinische Trainingstherapie (MTT)

  • Physiotherapeutischer Untersuch
  • Ermittlung deines Trainingsplanes
  • Einführung ins Training
  • Physiotherapeutische Aufsicht bis zur Selbständigkeit
  • Regelmässige Kontrolle
  • Abschlussuntersuch

Alle Massnahmen erfolgen in enger Zusammenarbeit mit deiner Ärztin oder deinem Arzt.



Rückenschule, Haltungstraining und Ergonomie

Der Begriff Rückenschule bezeichnet das Erlernen von rückenfreundlichen Bewegungsabläufen im Alltag – insbesondere das richtige Stehen, Heben und Tragen will gelernt sein, wenn man Rückenschmerzen vorbeugen möchten.

oder

Sie haben Fragen zum Thema Haltung oder Training? Wir helfen Ihnen gerne weiter.

Ob das Schreiben eines massgeschneiderten Trainingsplans oder viele Tipps zur Arbeitsplatz Einrichtung mit der korrekten Haltung, fragen Sie uns an. Wir kommen auch gerne zu Ihnen um vor Ort Abklärungen zu treffen.



Triggerpunktbehandlung (Simon und Travell) und Dry Needling Therapie

Wenn der Schütze den Abzug (englisch: Trigger) drückt, leidet nicht sein Finger, sondern das von der Kugel getroffene Lebewesen, meterweit entfernt. So ähnlich verhält es sich mit Triggerpunkten im Körper. Triggerpunkte sind Verhärtungen in der Muskulatur, die Schmerzen auslösen, die aber oft an anderen Stellen im Körper zu spüren sind.

Als Quelle von akuten und chronischen Schmerzen werden Triggerpunkte häufig übersehen. Ein geübter Triggerpunkt-Therapeut weiss aber, wo der Auslöser eines bestimmten Schmerzes zu suchen ist. So entstehen zum Beispiel Schmerzen im Kreuz häufig nicht hinten beim Rücken, sondern vorne, beim „Sixpack-Muskel“, dem sogenannten geraden Bauchmuskel.

Als Ursache für Triggerpunkte gelten die fortwährende Überlastung eines Muskels (zum Beispiel durch schlechte Haltung bei monotonen Arbeiten am Computer) oder eine traumatische Überdehnung, etwa durch eine Zerrung. Die dadurch ausgelöste Schwellung im Muskel schränkt die Durchblutung und somit die Sauerstoffzufuhr ein, was zu einer sogenannten Hypoxie, einem lokal begrenzten Sauerstoffmangel, führt.

Die Folge: Die Sarkomere, die kleinsten Kontraktionseinheiten im Muskel, können sich nicht mehr vollständig lösen und verhärten den Muskel. In vielen Fällen lösen sich Triggerpunkte von selbst wieder, in anderen aber kommt es zu spürbaren Schmerzen, im Muskel selbst oder an entfernten Stellen. So sind (bei Schmerzen im Ischiasnerv) bei vermeintlichen Ischias-Schmerzen häufig Triggerpunkte im Bereich des Gesässes verantwortlich.

Die gute Nachricht: Triggerpunkte sind gut therapierbar.
Die schlechte Nachricht: Ohne Schmerzen geht es nicht.

Um den Triggerpunkt zu finden, tastet der Therapeut die Muskeln ab. Er sucht im Muskel gezielt nach dem empfindlichsten Punkt. Ziel ist die Reproduktion des Schmerzes. Der Patient muss den Schmerz spüren, unter dem er leidet.

Bei der klassischen manuellen Triggerpunkttherapie übt der Therapeut starken stumpfen Druck aus. Er setzt dazu die Finger, Ellbogen oder ein spezielles Triggerholz ein. Damit bewirkt er eine lokale Durchblutungssteigerung und somit eine verbesserte Sauerstoffzufuhr, wodurch sich die Muskeln bzw. die Sarkomere wieder lösen können. Im Anschluss streicht er die behandelte Stelle aus und fördert die Beweglichkeit der Muskeln gegeneinander.

Eine alternative zur Triggerpunkttherapie mit den Händen ist das Dry Needling. Dabei sticht der Therapeut mit einer feinen Nadel mitten in den Triggerpunkt. Das Eindringen der Nadel ist kaum spürbar, wohl aber das heftige Zusammenzucken des Muskels, wenn die verhärtete Stelle getroffen wird.



Manuelle Lymphdrainage, Ödemtherapie

Die manuelle Lymphdrainage dient vor allem als Ödem- und Entstauungstherapie geschwollener Körperregionen, welche nach Traumata oder Operationen entstehen können.

Besonders häufig ist diese Therapie nach einer Tumorentfernung nötig. Durch kreisförmige Verschiebetechniken, welche mit leichtem Druck angewandt werden, soll Flüssigkeit aus dem Gewebe in das Lymphgefässsystem verschoben werden.

Es braucht eine spezielle zusätzliche Ausbildung für diese Therapieform.

 

Oder etwas ausführlicher…

Die manuelle Lymphdrainage ist eine Massagetechnik, mit der Lymphstauungen im Gewebe beseitigt werden. Der in Lymphdrainage geschulte Physioherapeut setzt gezielte Handgriffe und Bandagen ein, um den Abtransport der Lymphe zu fördern.

Die Lymphe ist eine hellgelbliche, wässrige Flüssigkeit, die fast überall im Körper in den Lymphgefässen vorhanden ist. Sie dient dem Abtransport von Nähr- und Abfallstoffen von und zu den Zellen. Ausserdem dient sie der Immumabwehr, denn die Lymphflüssigkeit befördert Bakterien und andere Krankheitserreger zu den Lymphknoten, wo diese entsorgt werden.

Das Lymphsystem ist neben dem Blutkreislauf das wichtigste Transportsystem des Körpers. Zum Vergleich: Während durch die Adern eines erwachsenen Menschen 3,5 bis 5 Liter Blut fliessen, zirkulieren in den Lymphgefässen zwischen 6 und 10 Litern Lymphflüssigkeit.

Vor allem Frauen leiden unter heftig geschwollen Beinen, die auf ein sogenannt primäres Lymphödem zurückzuführen sind. Darunter versteht man ein angeborene Fehlbildung des Lymphsystems (zu wenige, zu schmale oder zu weite Lymphgefässe), die allerdings meist erst im Erwachsenenalter auftreten.

Häufiger ist das sekundäre Lymphödem, das durch Verletzungen oder Operationen herbeigeführt wird. Als Folge davon kann die Flüssigkeit in den Zellzwischenräumen nicht mehr reibungslos abfliessen und es bildet sich eine Schwellung.

Ein Beispiel: Wenn Sie beim Wandern oder Joggen den Fuss vertreten, kann es zu einer Überdehnung oder gar einem Riss der Bänder im Fussgelenk kommen. Das ist gleich doppelt schmerzhaft, denn die Verletzung löst neben dem direkten Schmerz auch einen Bluterguss sowie ein Lymphödem aus, die ihrerseits ein schmerzhaftes Spannungsgefühl erzeugen. Die verletzte Stelle kann so weit anschwellen, dass der Fuss kaum mehr bewegt werden kann, wodurch der Heilungsprozess verlangsamt wird.

In Fällen wie diesen hilft die Lymphdrainage. Der Therapeut massiert die Haut und das Unterhautfettgewebe mit unterschiedlichem Druck. Mit rhythmischen, kreisenden oder pumpenden Bewegungen regt er die Lymphgefässe an, womit er den Transport der Lymphe begünstigt. Die Behandlung muss regelmässig – je nach Schwere der Verletzung ein- oder mehrmals pro Woche – durchgeführt werden.

Der Effekt der manuellen Lymphdrainage hält etwa 24 Stunden an. Deshalb beherrscht ein spezialisierter Physiotherapeut nicht nur die Handgriffe der manuellen Lymphdrainage, sondern auch das Bandagieren. Dabei wickelt er Kompressionsbandagen fest um die betroffenen Arme oder Beine. Der Druck unterstützt den Abtransport der Lymphe und damit auch den Abbau des Lymphödems.

 



Medizinische Massage

Therapeutische Massagen dienen der Entspannung und der Steigerung des Wohlbefindens. Doch Massagen lösen auch Muskelverspannungen, regen zudem Durchblutung und Stoffwechsel an, mobilisieren Verklebungen im Bindegewebe und reduzieren die Stresshormone im Körper.

 

Die Klassische Massage zeichnet sich besonders durch Druckpunktstimulationen, Streichungen, Knetungen, Walkungen, Friktionen, Reibe-, Klopf- und Schüttelgriffe und Zirkelungen aus, die in Druck und Geschwindigkeit variieren.

Ziele der Klassischen Massage sind die Entkrampfung und Lockerung der Muskulatur, Schmerzlinderung und Schmerzhemmung, Verbesserung der Durchblutung und Entstauung, verbesserter Abtransport von schmerzerzeugenden Substanzen, Anregung des Muskelstoffwechsels und Muskelspannungsausgleich.

Die Klassische Massage findet Anwendung bei:

  • Muskelschmerzen durch Fehlhaltung,
  • stressbedingten Verspannungen,
  • chronischen Erkrankungen wie Arthrose oder Rückenschmerzen,
  • Spannungskopfschmerzen, Migräne,
  • Lymphstau in Armen und Beinen

Ebenso ist die Klassische Massage vorbeugend zu empfehlen bei Personen mit starker körperlicher Belastung oder einseitiger, ungünstiger Haltung und zur sportlichen Vor- und Nachbehandlung.



Taping, Kinesiotaping

Erinnern Sie sich an Deutschland gegen Italien im Halbfinale der EM 2012? Das 2:0 durch Italiens Stürmerstar Mario Balotelli? Und wie der Torschütze sich das Trikot vom Leib riss und seine maximal angespannten Muskeln herzeigte, in der Pose einer antiken Kriegerstatue?

Die Zuschauer sahen nicht nur Muskeln, sondern auch türkisfarbene Streifen, die über den ganzen Rücken verliefen. Das sind sogenannte Kinesio-Tapes. Streifen aus fein gewebter Baumwolle, die mit einem dünnen Film Acrylkleber versehen sind und wie eine zweite Haut an die Muskeln geheftet werden. Sie sind atmungsaktiv, hochelastisch und hautfreundlich.

Unzählige Athleten und Therapeuten schwören auf die Kinesio-Tapes. Knie-, Sprung- und Schultergelenke werden damit behandelt, ausserdem verspannte Rücken und Nacken, Tennis- und Golferarme. Auch bei Sehnenscheidenentzündungen und stumpfen Verletzungen wie Muskelfaserriss soll dank Kinesio-Tapes die Heilung schneller vorangehen.

Erfunden wurden das Kinesio-Tape 1979 vom japanischen Chiropraktor Kenzo Kase. Seine Idee: Die Schmerzsensoren befinden sich zwischen Epidermis und Dermis, also den obersten beiden Hautschichten. Wird die erste Hautschicht angehoben, fliesst das Blut schneller in die verletzte Region. Und bessere Durchblutung bedeutet schnellere Heilung.

Es gibt Tausende von positiven Berichten aus der Praxis. Wissenschaftliche Untersuchungen gibt es allerdings nur wenige. Neuseeländische Forscher, die die Wirkung von Kinesio-Tapes in einer Übersichtsstudie untersuchten, fanden nur wenige wissenschaftliche Belege und empfahlen weitere Studien. Die vorhandenen Daten zeigten, dass Kinesio-Taping anderen Formen des Tapens durch Physiotherapeuten nicht überlegen sei, so die Forscher.

Das ist eigentlich schon eine ganze Menge, denn es ist unbestritten, dass Klebebänder auf der Haut bei verschiedensten Störungen und Verletzungen wirken. Neben den elastischen Kinesio-Tapes wird in der Physiotherapie nämlich auch das klassische, starre Tape eingesetzt. Es schützt, stützt und schränkt die Beweglichkeit ein. Das ist durchaus erwünscht, denn nach Verletzungen hilft das starre Tape, das Gelenk zu stabilisieren. Gerade weil gewisse Bewegungen dadurch verunmöglicht werden, lassen sich Folgeprobleme wie Verspannungen vermeiden.



Physikalische Behandlungen

Hochfrequenter Ultraschall hilft nicht nur, die Lage von Babys im Mutterleib zu überprüfen, er dient auch therapeutischen Zwecken. Dabei wird mit Schwingungen Gewebe unter der Hautoberfläche angeregt. Die Heilung wird beschleunigt und totes Gewebe (nach einer Operation oder einem Unfall) aus dem Körper befördert.

Vor allem bei chronischen Beschwerden hilft Strom. Die Elektrotherapie lindert Schmerzen, indem über Elektroden niederfrequenter Strom an den Körper verabreicht wird. Die Spannung ist nur leicht zu spüren und in keinem Fall schmerzhaft.

Wärmeanwendung: Die Wärme wird durch Sinneszellen (Thermorezeptoren), die Wärme wahrnehmen können, an das Gehirn weitergeleitet und so erreicht diese Empfindung unser Bewusstsein.

Es kommt zu reflektorischen Effekten unserer Haut, Muskulatur und den inneren Organen, die durch die Rezeptoren und das Nervensystem gesteuert und geleitet werden. Dadurch hat die Wärme nicht nur auf oberflächliche, sondern auch auf tiefgelegene Strukturen positiven Einfluss.

Es kommt zu durchblutungsfördernden und stoffwechselanregenden Effekten, die sich folgenderweise präsentieren können:

  • Reduktion der Muskelspannung/Entspannung der Muskulatur
  • Reduktion der Steifigkeit/Zunahme der Beweglichkeit
  • Schmerzlinderung
  • Senkung des Blutdrucks
  • Steigerung des Stoffwechsels/Intensivierung biochemischer Prozesse
  • Beruhigung des Nervensystems und der Atmung

Die Intensität der Reaktion auf die Wärmebehandlung kann individuell variieren und ist abhängig von Alter, Geschlecht, Konstitution, Motivation, Vorliebe für Wärme oder Kälte und Gesundheitszustand des Patienten.

Wir verwenden vor allem Wärmepackungen in Form einer Moorpackung. Die Moorpackung wird dem jeweiligen Patienten bezüglich Temperatur, Grösse und Dauer immer individuell angepasst.



Medical Nordic Walking

Ausdauertraining durch Laufen mit speziellen Stöcken in der freien Natur. Angepasst an Ihre Belastbarkeit, Heilungsphase und Ihr Beschwerdebild

  • 40-50 % effektiver als Walking ohne Stöcke
  • Kräftigung der Schulter-, Nackenregion
  • Starker Kalorienverbrauch durch die hohe Muskelbeanspruchung (90%, also ca. 600 Muskeln)
  • Steigerung der Sauerstoffsättigung des ganzen Organismus
  • Entlastung für Hüft, Kniegelenke und Wirbelsäule (z. B. bei Arthrose, Traumata und nach Operationen)


Golf-Physio-Trainer

Unser Ziel ist ihr biomechanisch optimierter Golfschwung!

Der Golfschwung ist bekanntlich ein komplexer Bewegungsablauf, bei welchem mehrere Muskelpartien beansprucht werden und welcher ein Höchstmass an Koordination voraussetzt. Pro Golfrunde über 18 Loch werden durchschnittlich 100 bis 300 Schwünge (Luft- und Probeschwünge mitgerechnet) durchgeführt, und eine Strecke von 8 bis 12 Kilometer zurückgelegt. Mitberücksichtigen muss man auch die Topographie des Geländes und das Gewicht des Golfbags. Golf ist also eine Sportart, die den Körper sehr stark fordert.

Probleme an der Wirbelsäule und an den Gelenken dürfen nicht verharmlost werden, Operationen verlangen daher nach einer genügend langen Erholungszeit. Die Aufgabe und Ziele des Golf-Physio-Trainers® sind die Betreuung und Behandlung des Golfsportlers nach golf-physiotherapeutischen Aspekten, unter Berücksichtigung seiner physischen und anatomischen individuellen Möglichkeiten.

Mit speziell entwickelten Behandlungs- und Übungsmethoden, unter Einbeziehung des individuellen biomechanisch optimierten Golfschwunges, wollen wir den Golfsportlern Möglichkeiten bieten, aus präventiver und pathologischer Sicht ihr Golfspiel zu optimieren bzw. zu einem beschwerdefreien Golfspiel zu verhelfen. Schwerpunkte bei der Behandlung sind die Prävention, Beratung, Behandlung und Rehabilitation von golfspezifischen Beschwerden und Verletzungen.

Damit der Golfspieler auch nach der physiotherapeutische Behandlung weiterhin profitieren kann, werden Flyer mit Darstellungen der Übungen abgegeben.